
Geschichte Harburgs
Harburg kann auf eine über 800 Jahre währende Geschichte zurück blicken, die im Folgenden grob umrissen wird:
Die frühe Zeit (12. Jh. 1527)
Die Geschichte Harburgs beginnt urkundlich fassbar im 12. Jahrhundert und wird zunächst geprägt durch ihre Lage im Grenzgebiet zwischen dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, dem Erzbistum Bremen-Verden und Hamburg.
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Herzogenzeit (1527-1642)
Mit dem Einzug Herzog Ottos I. von Braunschweig-Lüneburg, der das Amt Harburg 1527 als Abfindung für seinen Verzicht auf die Regierung erhalten hatte und die Burg zu seiner Residenz ausbauen ließ, bekam Harburg Impulse zu einer weiteren Entwicklung.
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Die Zeit der Industrialisierung (um 1850-1914)
Nachdem Deutschland im Zuge der Napoleonischen Kriege und Besatzungszeiten, von denen auch Harburg betroffen war, in vielen Bereichen modernisiert worden war und sich auf dem Weg zur Einheit und Industrienation befand, brach auch für Harburg in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein goldenes Zeitalter...
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Harburg unterm Hakenkreuz (1933-1945)
Die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten verlief trotz der starken Arbeiterbewegung in Harburg relativ reibungslos. Aufkeimender Widerstand wurde in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft massiv verfolgt.
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Kriegsfolgen und Wiederaufbau (1945-1970)
Im Zweiten Weltkrieg war Harburg vor allem wegen seiner Mineralölindustrie schweren Fliegerangriffen ausgesetzt. Während Harburg zu Beginn des Krieges nur vereinzelte Bombentreffer erhielt, steigerte sich die Intensität
der Angriffe im Laufe der Jahre.
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Strukturwandel (1970- heute)
Seit den 1970er Jahren vollzog sich in Harburg ein neuerlicher, teils dramatischer Strukturwandel, der bis heute nicht abgeschlossen ist. Auslöser hierfür war der Niedergang der klassischen Industrie.
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