Geschichtswerkstatt zur Harburger Kautschukindustrie
Es ist unübersehbar: Die Kautschukproduktion, die im Wesentlichen die Harburger Industrialisierung prägte, bricht weg. Neben der NYH werden sich auch die Phoenix-Werke über kurz oder lang verabschieden.
Ich denke, dass sowohl der Museumsumbau wie auch die freien Flächen auf dem Phoenixgelände eine Chance darstellen, dieses Thema aufzugreifen. Möglicherweise in Form einer Geschichtswerkstatt mithilfe ehemaliger Arbeiter? Oder mit dem Museum der Arbeit als Vorbild?
Wer soll denn dieses Kapitel Harburger Geschichte festhalten und den Umbruch begleitend gestalten, wenn nicht das Helms-Museum?
So wird aus der Geschichte ein direkter Bezug zur Zukunft hergestellt. Die zukünftige Nutzung des Phoenixgeländes im Herzen Harburgs könnte dabei so interaktiv diskutiert werden wie der Domplatz...
Antwort
Liebe/r metropolis, das Museum der Arbeit ist hier schon mehrfach genannt worden. Was macht es denn, dass man sich daran ein Vorbild nehmen müsste?
Es ging mir weniger um das Museum der Arbeit mit seinem inhaltlichen Konzept, sondern eher um die Tatsache, dass ein ehemaliges Produktionsgebäude umgenutzt wurde. Schon jetzt stehen 30.000 qm Fläche auf dem Phoenix-Gelände leer. Das ganze Ensemble ist denkmalgeschützt und hat richtig Charme... zu viel Charme, als dass man es der Öffentlichkeit voerenthalten darf!
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