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Flexibilität - von Herrn Th.
von Moderator 22.02.2008 | 12:58

"Wenn nur dies Erdgeschoss [im Hauptgebäude am Museumsplatz] für die Stadtgeschichte genutz werden kann, muss mit einer flexiblen Ausstellungsweise gearbeitet werden: ständige zentrale Themen in Kurzfassung und darum im regelmäßigen Wechsel thematische Erweiterungen und Vertiefungen. Vielleicht hat die geringe Größe des Ausstellungsbereichs auch den Vorteil, dass durch wechselnde Themen oder Umgestaltung die Ausstellung ständig neue Facetten zeigt und damit ständig neu attraktiv ist und nicht "zum alten Hut wird, den wir schon seit Jahren gesehen haben".

Dabei denke ich, dass auch ein anderer Ausstellungsstil im Gegensatz zur Archäologischen Dauerausstellung gefunden werden sollte. Nicht Modernismus und Dekor wie in vielen Ausstellungen sollten im Vordergrund stehen, sondern der Inhalt und die Aussage.

Auch muss man als Besucher Dinge anfassen dürfen oder sogar bewirken können durch Handeln: nichts ist schlimmer in einem Museum, als andächtig schweigend von Vitrine zu Vitrine gehen zu müssen und inhaltlich und räumlich auf Distanz gehalten zu werden! Tragbare Tonbandgeräte sind kein Ersatz für fehlende Aussagen, sie bieten nur zusätzliche Informationen!

Eine Frage an Prof. Weiss: Wo werden künftig Sonderausstellungen zur Stadtgeschichte stattfinden?







Antwort
Flexibilität
von Marie-Luise   |   24.02.2008 | 00:17
Im Grunde ist das alles schon gesagt worden. Flexibilität, häufige Themen- und Exponatwechsel, Mitmachmuseum. Neu ist allerdings, dass Herr Th. vorschlägt, einige wenige Themen dauerhaft stehen zu lassen. Wäre interessant zu erfahren, welche Themen das aus der Fülle, die er im Forum Ausstellungsinhalte angesprochen hat, sein sollten.


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