Daueraustellung ws. interaktives Museum
Sehr geehrter Herr Weiss,
viele der Beiträge in diesem Forum möchten eher weg von einer statischen Dauerausstellung. Attraktiver erscheint offensichtlich ein dynamischer Zugang zur Geschichte Harburgs, der die Harburger und andere Besucher aktiv einbezieht. Beispiele sind wechselnde Schwerpunktaustellungen zu denen auch Harburger ihre historischen Schätze und Erfahrungen einbringen können. Was halten Sie davon?
Fragt Isildur
Antwort
von
Weiss | 27.02.2008 | 16:20
Hallo Isildur,
ich teile die Abneigung gegen statische Ausstellungen, die zwanzig Jahre lang unverändert stehen bleiben. Aus diesem Grund wollen auch wir modular arbeiten, um künftig das eine oder andere Modul austauschen oder aktualisieren zu können.
Ein Faktor muss dabei immer berücksichtigt werden: das liebe Geld. Meist haben die Museen nicht das nötige Geld, ihre Schausammlungen stets zu aktualisieren. Aber hier leisten spannende Sonderausstellungen natürlich wertvolle Arbeit.
Herr Prof. Dr. Weiss, Sie sagen, dass oft das "liebe Geld" fehlt, um die Dauerausstellungen zu aktualisieren. Kostet es nicht ungleich mehr, Sonderausstellungen zu zeigen?
von
Tami | 27.02.2008 | 16:40
Hallo Herr Prof. Weiss,
hier im Forum wurde auch mehrfach geäußert, vielleicht Exponate von Harburger miteinzubeziehen bzw. die Geschichte auch mal aus der Perspektive bestimmter Personen darzustellen.
Wie finden Sie die Idee? Wäre sowas denkbar?
Gruß,
Tami
von
Weiss | 27.02.2008 | 16:45
Hallo Marie-Luise,
für Sonderausstellungen ist es ungleich leichter, Drittmittelgeber zu finden, also Sponsoren, die die Ausstellung finanzieren oder unterstützen, als einen Sponsor zu finden, der sich bereit erklärt, die linke Ecke des Raumes neu zu gestalten. Gleichwohl hoffen wir, durch die Einteilung in Module, partielle Neugestaltungen durchführen zu können, ohne die gesamte Aússtellung anzufassen.
von
Weiss | 27.02.2008 | 16:46
Hallo Tami,
eine Hoffnung dieses online-Forums ist es auch, bislang unbekannte Schätze bei Harburger Bürgern zu heben, die wir dann gern ausstellen wollen.
Die schönste Vorstellung ist ein Museum nicht nur f ü r die Bürger, sondern auch v o n den Bürgern für die Bürger.
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